Neuigkeiten für Ihre Gesundheit
- Kassen wollen schnelle Facharzttermine für Akutfälleam 17. Juni 2026 um 13:50
Patientinnen und Patienten mit dringenden Anliegen sollen nach Vorstellung der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) durch stärkere Steuerung schneller an Facharzttermine kommen – mit elektronischen Überweisungen und einer „Terminbörse“ mit einheitlichen Standards. Dort müsse es ein Kontingent zeitnaher Termine für Fälle geben, bei denen ein Hausarzt die Dringlichkeit festgestellt hat, sagte die stellvertretende Vorstandschefin des GKV-Spitzenverbands, Stefanie Stoff-Ahnis, im brandenburgischen Kremmen.In die E-Terminbörse sollten Praxen einen Teil ihrer freien Terminkapazitäten einstellen müssen, erläuterte Stoff-Ahnis. Zum Einstieg in die Versorgung solle es eine Ersteinschätzung des Bedarfs geben – über ein digitales Tool, das etwa über Kassen-Apps laufe, oder in einer Hausarztpraxis....
- Apothekerin will Kassenabschlag einklagenam 17. Juni 2026 um 13:28
Im Streit um die zu Unrecht retaxierten Rezepturen lehnt die Barmer es ab, auch den Kassenabschlag für die jeweilige Monatsrechnung zu erstatten. Claudia Hagedorn, Inhaberin der Phoenix-Apotheke in Wolfsburg, will die Kasse daher jetzt verklagen. Denn aus ihrer Sicht geht es um die grundsätzliche Frage, ob Kassen bei ungerechtfertigten Absetzungen stärker in die Pflicht genommen werden können. Das Bundessozialgericht (BSG) hatte im November entschieden, dass Apotheken der Verarbeitung von Fertigarzneimitteln in Rezepturen nicht nur die verarbeitete Menge, sondern die gesamte benötigte Packung abrechnen dürfen. Ende April hatte Hagedorn alle Unterlagen geprüft und der Barmer eine...
- Assistierte Telemedizin: BMG gibt grünes Lichtam 17. Juni 2026 um 13:01
Die assistierte Telemedizin in Apotheken kann zum 1. Juli an den Start gehen. Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) bestätigte auf Nachfrage, dass es den Schiedsspruch zur Vergütung nicht beanstandet hat.GKV-Spitzenverband und Deutscher Apothekerverband (DAV) hätten sich im Nachgang zum Schiedsspruch vom 16. April bilateral auf eine Vereinbarung zu Maßnahmen der assistierten Telemedizin durch Apotheken geeinigt, erklärt eine Sprecherin auf Anfrage. „Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat die...
- Verunreinigung: Rückruf bei Novaminsulfonam 17. Juni 2026 um 12:08
Novaminsulfon (Metamizol) Lichtenstein muss in einer Charge zurück. Bei den Tabletten wird der Grenzwert für die Verunreinigung N-Nitroso-Methylaminoantipyrin überschritten.Novaminsulfon Lichtenstein 500 mg zu 50 Filmtabletten wird mit der Chargenbezeichnung 5R00645A zurückgerufen; jedoch nicht auf Patientenebene. Der Grund für den Rückruf: Bei der Einnahme der Maximaldosis von Tabletten der betroffenen Charge wird der momentan gültige Grenzwert für die Verunreinigung...
- Kurzzeitpflege statt Pflege-HiMi?am 17. Juni 2026 um 11:59
Die Pflegehilfsmittelpauschale soll in ein Entlastungsbudget überführt werden. Die Abda sieht Regelungsbedarf. Der Infektionsschutz müsse weiterhin durch einen eigenständigen, zweckgebundenen Leistungsanspruch nach § 40 Absatz 2 SGB XI abgesichert werden, heißt es in der Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (PNOG). Patient:innen müssen sich künftig entscheiden – und das auf Kosten des Infektionsschutzes.Apotheken können Anspruchsberechtigte derzeit für bis zu 42 Euro pro Monat mit Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch versorgen. Geregelt ist die Versorgung mit Produkten wie Flächen- und Hautdesinfektion, Einmalhandschuhen sowie Bettschutzeinlagen in § 40 Sozialgesetzbuch (SGB) XI. Doch die Pauschale...