Neuigkeiten für Ihre Gesundheit
- Naloxon könnte helfen: Warnung vor Cychlorphin-Vergiftungam 6. Februar 2026 um 22:04
Vor ein paar Wochen ist im Raum Karlsruhe ein neues synthetisches Opioid aufgetaucht: Cychlorphin. „Eine hoch potente Designer-Droge“, wie die Arbeiterwohlfahrt (Awo) Karlsruhe schreibt. Seither kursieren bundesweit Warnmeldungen. Denn die Gefahr ist groß: Todesfälle werden mit dem Stoff in Verbindung gebracht. Und es ist nicht der einzige Fall hierzulande. Auch die Deutsche Aidshilfe warnt: Es befänden sich „gelbe Tabletten im Umlauf, die vermutlich in einem Online-Shop als Alpravizafon-Tabletten verkauft wurden. Diese enthalten die hochpotenten neuen synthetischen Opioide Cyclorphin und Methiodon“, heißt es in einer Warnung aus Mitte Januar.Cychlorphin (in der englischen Schreibweise mit E am Ende) zählt zu den sogenannten neuen psychoaktiven Stoffen (NPS). Sichere Daten gibt es noch nicht, es soll laut dem Laborverbund LADR aber 50- bis 200-mal stärker sein als Heroin. Cychlorphin ist seit Anfang Dezember dem NPS-Gesetz unterstellt....
- BSG kippt Rezeptur-Retax komplettam 6. Februar 2026 um 22:04
Apotheken dürfen bei Rezepturen die ganze Fertigarzneimittelpackung – die für die Herstellung kleinstmögliche Packung – abrechnen. So hat es das Bundessozialgericht (BSG) im November entschieden und die Teilmengenabrechnung kassiert. Mit der Veröffentlichung der Urteilsbegründung wird deutlich, dass die Entscheidung auch für die in der Rezeptur verarbeiteten Hilfs- und Wirkstoffe gilt. Damit bricht eine entsprechende Retaxwelle der Kassen in sich zusammen.Das BSG hatte im vergangenen Jahr darüber zu entscheiden, wie Apotheken abrechnen dürfen, wenn sie bei der Herstellung einer Rezeptur ein Fertigarzneimittel verwenden. Die Kassen teilten die Ansicht, dass anteilig abzurechnen ist. Das Gericht kam zu einem anderen Ergebnis. Zurecht hätten die...
- Kälte, Krisen, Merzam 6. Februar 2026 um 22:04
Bupsi, Schnupsi & der Merzwinter: Kuschelkurs am Abgrund? PTA-Vertretung raus, Honorar rauf? Während draußen der Polarwirbel tobt und der eiskalte „Merzwinter“ durch die Offizin pfeift, wird auf den großen Bühnen öffentlich mit der Politik gekuschelt. Tom Bellartz und Patrick Hollstein fragen sich: Ist das Strategie oder Stockholm-Syndrom? Während man sich oben alle lieb hat, dreht sich unten die Notspirale weiter. Die bittere Wahrheit: Der versprochene Nettozufluss ist so real wie ein Einhorn, und die angekündigten Proteste wirken mit ihren recycelten Plakaten eher wie eine Nullnummer als wie ein Aufstand. Brauchen wir eine Strukturreform oder reicht es uns, wenn bald jede:r die eigenen Zähne selber macht? Wir ziehen die politische Kuscheldecke weg und servieren den Realitätscheck. Glauben wir an die 9,50 Euro oder frieren wir weiter? Jetzt reinhören!
- Beratungsraum: Von wegen „Stiefkind“am 6. Februar 2026 um 22:04
Apotheken befinden sich im Wandel. Während auf der einen Seite viele Betriebe schließen müssen, machen sich andere auf Richtung Zukunft. Dazu gehört auch Platz für neue Services. Ein neuer Trend unter Einrichtern: „Immer häufiger wird beim Umbau von Apotheken ein zweiter Beratungsraum gewünscht“, sagt Raumplaner Hagen Brockhaus. Der Geschäftsführer gibt Tipps und warnt vor typischen Fehlern. Die meisten Apotheken haben einen Beratungsraum. Seit 2012 schreibt die Apothekenbetriebsordnung vor, dass die Vertraulichkeit der Beratung gewährleistet werden müsse. Der separate Bereich kommt mit neuen Anforderungen wie Impfen und pharmazeutische Dienstleistungen wieder in den Fokus. „Wir sehen...
- Grippewelle füllt Arztpraxenam 6. Februar 2026 um 22:04
Die Grippe-Welle sorgt für volle Wartezimmer in den Arztpraxen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind Menschen aller Altersgruppen von der steigenden Zahl an Influenza-Erkrankungen betroffen, wie es im aktuellen Bericht zu akuten Atemwegserkrankungen heißt. Der Bericht bezieht sich auf die Woche zwischen 26. Januar und 1. Februar. Nachgewiesen werden überwiegend Influenza-A-Viren.Nicht nur die Zahl der Grippe-, sondern auch der RSV-Fälle stieg zuletzt stark. Akute Atemwegserkrankungen betreffen sowohl Kinder als auch Erwachse. Das RKI geht von rund 8800 Erkrankungen pro 100.000 Einwohner aus, unabhängig von einem Arztbesuch. Hochgerechnet entspricht das einer Gesamtzahl von...